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MPS (Mittelalterlich Phantasie Spectaculum)


An dem letzten Wochenende des achten Monats im Jahre 2013 war die Zeit wieder gekommen. Der größte wandernde Mittelaltermarkt auf Erden hatte sich in Hamburg Öjendorf niedergelassen. Lena Schulz, Philip Güttner, Tjarko, Thenea, Tilly und Tjorve Grossmann waren dabei.

Schon am fünften Wochentage wurde der Öjendorfer Park in eine mittelalterliche Stadt verwandelt und die Besucher durften sich dieses Spectaculum am sechsten und siebten Wochentage anschauen sowie selbst Hand anlegen.


Kinder nutzten das Angebot unseres Lagers, Edelsteine zu schürfen.

Der Markt hat beide Tage mit einer inszenierten  Eröffnung begonnen, in welcher der Markt-Vogt und Bruder Rectus alle Handwerker und Händler mit ihren Dienstleistungen, Speisen und Getränken vorstellte. Das größte Handgeklapper erhielt wie immer „Glöckchen“, die das ganze Wochenende ihre zauberhaften, wohlklingenden Glöckchen unter das Volk brachte.
Der Markt-Vogt wird von seinen Vogtwachen in seiner Sänfte zu allen wichtigen Terminen gefahren.


Der Markt-Vogt in seiner Sänfte.

Den ganzen Tage lang konnte man sich an Musik erfreuen. Es gab fünf Bühnen, die über den ganzen Markt verteilt waren: Festival-, Vogt-, Spielleut-, Piraten- und Feuerspektakelbühne. Auf ihnen spielten unter anderem Saltatio Mortis, Feuerschwanz, Metusa und Unschuldig.

Außerdem gab es zahlreiche Kinderanimationen, wie zum Beispiel den Kiepenkasper, verschiedene Gaukler, Stohspielplätze mit Holzpferden und ein Kinderkarussell. Zudem animierten verschiedene Zauberer, Jongleure und Schergen das Publikum, welches sich zusätzlich den Planbeschau und die Gewandungsprämierung anschauen konnte. Der Umzug zum Planbeschau wird von dem Vogt in seiner Sänfte angeführt und alle Heerlager sind dazu verpflichtet, sich ihm anzuschließen und sich zur Schau zu stellen. An der Information konnte jeder seine verlorenen Dinge (zum Beispiel seine Kinder) wiederfinden und  seine „Gummi arabicum“ in Goldtaler umtauschen. Zu der realistischeren Darstellung zierten hundertfünfzig Heerlager, die zum größten Teil mit liebevollen Details hergerichtet waren, den ganzen Platz. Einige Schüler unserer Schule, die dem Heerlager Circumforaneus angehören, sind mehrere Male im Jahr mit von der Partie.

Weitere Programmpunkte sind das Ritter- und Bruchenballturnier (hierbei versuchen zwei Mannschaften, nur in Bruchen gekleidet, einen fünfundvierzig Kilo schweren Ledersack auf die gegnerische Seite zu bringen), sowie das Hexenbad, welche das Publikum sehr zu begeistern wussten.


Bruder Rectus als Schiedsrichter für das Bruchenballturnier.

Bei Dämmerung wurde der ganze Markt in Kerzenlicht getaucht und es wurden riesige Feuerscheite entfacht. Zu später Stund am sechsten Wochentage begeisterte Sir Henry Hot mit seiner einzigartigen Feuershow mit bis zu fünfzehn Meter hohen Flammen die Anwesenden. Anschließend gaben Saltatio Mortis ein dreistündiges Nachtkonzert, welches mit mehreren magischen Gläsern in Kästen auf glänzenden Scheiben festgehalten wurde.


Saltatio Mortis auf der Feuerspektakelbühne in ihrem Element.

Am anderen Ende des Marktplatzes zog mit düsterer Stimmung der Pestumzug seine Runden. Am siebten Wochentage zur zwanzigsten Stund hatte das Spectaculum sein Ende und die mittelalterlichen Tore wurden verschlossen.


Die zauberhaften Waldwesen mit ihrem Wagen.

Text und Fotos: Lena Schulz (Jg. 12).


 

Geschrieben von: Br am 11.09.2013

 

 

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