Top

You are here:  Home / News / Main-News

Zu Gast in Wien – Seminarfahrt 2018


Nach ganzen zwei anstrengenden Schultagen startete der 12. Jahrgang in diesem Schuljahr voll durch – es ging auf große Fahrt nach Wien! Unterstützt von Frau Endres und Frau Wagener erlebten die 54 Schülerinnen und Schüler der Seminarfachkurse von Frau Buhr, Herrn Sommer und Herrn Koch eine tolle und erlebenswerte Reise.
 
 


Tag 1: Historische Stadtführung
Nachdem wir nach einer zwölfstündigen Busfahrt und einer „kleinen“ Verspätung in der Hauptstadt Österreichs gesund und heil angekommen sind, durften wir noch nicht - wie erhofft -  unsere Zimmer beziehen. Dies war die Gelegenheit auf eigene Faust erste Eindrücke von Wien zu sammeln. Viele von uns haben, wie soll es auch anders sein, eine echte Portion Wiener Schnitzel verspeist oder sind in die zahlreichen Second Hand Läden gegangen und haben sich von der Mode inspirieren lassen.
Ab 14 Uhr durften wir dann in unsere Zimmer einziehen, bis es dann zum ersten Programmpunkt kam: Stadtführung durch das historische Zentrum in Wien in zwei Teilgruppen.
Um das besagte Zentrum erreichen zu können, sind wir mit unserer guten alten U-Bahn (U3 Volkstheater) gefahren und waren direkt erstaunt über das weite Zentrum und den schönen Stephansdom.
Adrenalinfreudige SuS wie auch Lehrer ohne Höhenangst konnten den Dom nicht nur aus der Froschperspektive betrachten oder die kirchliche Kunst und Architektur im Innenraum bestaunen, sondern konnten auch den Südturm besteigen.
Als wir noch am Boden standen, wussten wir ja gar nicht, was auf uns zukommen wird...343 Stufen, ein enger Gang, Gegenverkehr, Schwindel und endloses sich im Kreis drehen.
Jedoch wurden wir dank unseres Ehrgeizes belohnt und konnten in 137 Metern Höhe über die Dächer Wiens schauen und die atemberaubende Aussicht in vollen Zügen genießen bis wir dann die unendlichen Stufen wieder zurückgehen durften.

Daraufhin wurden uns bei der Stadtführung viele Ecken Wiens gezeigt, die man ohne Führung wahrscheinlich nicht gesehen hätte.
Nach unserer „Entlassung“ konnten wir unsere Freizeit bei etwa 30 Grad füllen - sprich Frozen Joghurt am Stephansplatz essen, Fotos für Instagram, Snapchat und co. schießen und so weiter.
 
Genauso individuell wurde auch unser Abendprogramm genutzt, z.B. haben einige das Film Festival besucht und Schwannensee geschaut, manch andere haben sich im Billardkeller mit lustigen „Wer bin ich?“ oder Pantomime Runden zum Lachen gebracht bis es Bauchkrämpfe gab und weitere haben es sich in ihren Jugendherbergsgemächern gemütlich gemacht, um nicht nur den fehlenden Schlaf aufzuholen, sondern auch, um am folgenden Tag fit für den Besuch der echten kaiserlichen Gemächer im Schloss Schönbrunn zu sein...
 
Text: Fatima Kateh (19.08.2018); Fotos: Juliane Gomille
 
Tag 2: Schloss und Tiergarten Schönbrunn
An unserem einzigen Regentag, verhältnismäßig kalt mit schwülen 24 Grad, haben wir das wunderschöne Schloss Schönbrunn und den dazugehörenden Tierpark besucht.
Dafür haben wir uns alle (mehr oder weniger) zusammen mit der U2 und U4 auf den Weg in den Südwesten Wiens gemacht. An dieser Stelle würde ich mich gerne ganz herzlich bei Herrn Sommer bedanken, welcher es nicht für nötig hielt, die beinahe abfahrende U-Bahn für Torben, Bjarne, Steffen und Lisa durch ein einfaches Türenöffnen aufzuhalten, sondern die Situation lediglich mit einem Grinsen auf dem Gesicht genoss. Ob die Tür noch zu öffnen gewesen war oder nicht, wird wohl ungeklärt bleiben.
Nachdem wir dann beim Schloss eintrudelten und ein paar Touristenfotos geschossen hatten, durften wir mithilfe von Audioguides die Sommerresidenz der Habsburger Kaiser und ihre Prunkräume bewundern. Am wohl imposantesten und atemberaubendsten war die Große Galerie, ein 40 Meter langer Festsaal mit filigraner Innenausstattung aus dem Rokoko sowie drei riesigen Deckengemälden.
Im Tiergarten Schönbrunn haben wir während einer Führung, aber auch auf eigene Faust die vielen exotischen Tiere des Zoos fotografieren können.
Als Abschluss des Pflichtprogramms lauschten wir in den jeweiligen Seminarfachkursen noch ein paar Referaten und teilten uns dann in kleine Grüppchen auf. Ein Teil des Jahrgangs traf sich beim Wiener Rathaus wieder, da dort ein Film Festival stattfand und es reichlich Street Food aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen zu essen gab. So habe ich zusammen mit meinen Freunden den Abend ausklingen lassen und Wiener Kaiserschmarrn mit einer erfrischenden Fanta genossen.
 
Text: Lisa-Aylin Sarikaya (19.08.2018); Fotos: Juliane Gomille
 

Die Führung durch den Tierpark Schönbrunn
Im Tiergarten angekommen empfingen uns drei Tourguides in unseren Seminarfachkursen. Unser erstes Ziel war das Rotpanda-Gehege - der Rotpanda ist eines der süßesten Geschöpfe unserer Erde. Leider blieb uns nicht viel Zeit, da wir ansonsten zu spät zur Robbenfütterung gekommen wären. Wir haben noch einen kurzen Abstecher zu den Flusspferden gemacht und konnten einen schnellen Blick auf die riesigen Tiere erhaschen.
Pünktlich angekommen, konnten wir die gigantischen Robben bestaunen, wie sie Fische in der Luft fingen und sich ins Wasser fallen ließen. Das nächste Ziel war das Elefanten-Gehege, wo wir interessante Informationen über verschiedenste Elefantenarten bekommen haben. Zudem hatten wir die Möglichkeit Elefantenhaut und Haare zu berühren. Aber auch die Schattenseiten eines Elefantenlebens wurden uns nähergebracht, wie zum Beispiel die Elfenbeinjagd, durch welche viele Elefanten ungerechterweise zu Tode kommen.  Von den Elefanten aus ging es zu den Lemuren, wo wir über die intensiven „Stinkkämpfe“ der Lemuren aufgeklärt wurden. Danach gingen wir zurück Richtung Haupteingang, wo unsere Führung endete und wir für den restlichen Tag Freizeit genießen konnten. Viele SuS hat man wenig später vor den Panda-Gehegen aufgefunden, wo sie deren Gemütlichkeit bestaunten.
 
Text: Fynn Bewernick (19.08.2018); Fotos: Juliane Gomille
 
 

Tag 3: Besuch der UNO und des Hundertwassermuseums
 
Am dritten Tag unserer Reise hatten wir die Gelegentheit die UNO zu besuchen. Dafür mussten wir früher als sonst aufstehen, um pünktlich beim Sicherheitscheck der UNO zu erscheinen. Vorher führten einige eine eigene Sicherheitskontrolle durch, damit unerlaubte Gegenstände, wie Pfefferspray und Messer, die versehentlich mitgenommen wurden, keinen falschen Alarm auslösen.
In der UNO angekommen, wurde jeder Seminarfachkurs themenspezifisch geführt, wobei wir einen Einblick in die Arbeit der Angestellten und auf die dort herrschenden Gesetze bekommen haben.
Einen weiteren historischen Einblick in die Stadt Wien bekamen wir beim Hundertwasserhaus, sowie bei dem Hundertwassermuseum, welches wir eigenständig erkunden durften.
Anschließend wurden wir in die Freizeit entlassen, wo jeder individuellen Aktivitäten nachging. Einige besuchten erneut das Filmfestival, andere wiederrum absolvierten die Stadt-Rallye oder verbrachten ihre Zeit in der Mall.
Manchandere bevorzugten den Weg ins Haus des Meeres oder ins Sissi-Museum.
Ausnahmsweise wurde die Nachtruhe (24 Uhr), nicht wie die Tage zuvor (mit Herrn Sommer bis um 3 Uhr nachts beim Pokern), eingehalten.
 
Text: Der beste Lateinkurs (Lucie, Johanna, Merlin, Tiard, Justin) (19.09.2018); Fotos: Juliane Gomille
Tag 4: Spanische Hofreitschule und Donauauen
Dann begann leider auch schon der letzte volle Tag,
kamen aus dem Zimmer, Temperatur 29 Grad.
Los ging dann die spannende Fahrt,
zur Hofreitschule, weil ja jeder Pferde mag.
Selbst Frau Endres hatte von den Pferden die Nase voll
und fragte, ob wir sie wirklich sehen wollen.
Dann konnten wir uns ein Grinsen nicht verkneifen,
und begannen ein wenig durch die Stadt zu streifen.
Im Anschluss gings mit Busfahrer Klaus mal raus,
in den Nationalpark und zwar ohne Staus!
Dort angekommen ging's schon ins Boot,
wo wir auch blieben fast bis zum Abendbrot.
Mit dem Paddel machte ich Herrn Sommer nass,
im Anschluss wirkte er etwas blass.
Zur Donauinsel ging es dann mit der Bahn,
wo es dann zum Wiener Walzer-Flashmob kam.
Das beste Referat kam aber zum Schluss,
die Sachertorte im Anschluss, ein Muss!
Dann wurden wir in den Abend entlassen
und gingen zum letzten Mal durch die Gassen,
besuchten den Prater, das Riesenrad, das Karussell,
leider verging diese Fahrt viel zu schnell…
Abends unterhielten wir uns in der JDH mit ein paar Franzosen,
diese reagierten leider relativ abstoßend.
Sprachen mit dem Angestellten über die Bluetooth-Box,
er wirkte genervt, es war paradox.
Denn eigentlich hatte uns Herr Winter befohlen,
die Franzosen aus den Betten zu holen.
 

Text: Daniel Tetzlaff (19.08.2018); Fotos: Juliane Gomille


 

Written by: Br 1 2018.10.19

 

 

 Login
Search