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Bildung lohnt sich


Studien- und Berufsinformationstag am Gymnasium Munster

Am Freitag, den 08.02. hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 und 11 des Gymnasiums Munster wieder die Gelegenheit, im Rahmen eines Studien- und Berufsinformationstages verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Dazu lädt das Gymnasium jährlich Vertreter von Unternehmen, Behörden und Hochschulen ein, damit diese aus eigener Erfahrung über Studiengänge, Berufsfelder oder konkrete Karrieremöglichkeiten berichten.


Auch in diesem Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler wieder die Möglichkeit, aus einem vielfältigen Seminarangebot auszuwählen. Vorgestellt wurden unter anderem duale Studiengänge regionaler und überregionaler Betriebe und Behörden, überwiegend im kaufmännischen- oder Ingenieurbereich. Neben klassischen Fächern mit klarer Berufsorientierung, wie Jura, Medizin, Physik, Chemie oder Biologie wurden auch moderne Studienfächer mit thematischem Schwerpunkt, etwa Kommunikations- und Medienwissenschaften angeboten. Dabei fiel auf, dass in diesem Jahr häufig Seminare von den Schülerinnen und Schülern gewählt wurden, die dem MINT-Bereich zuzuordnen sind.
Den zentralen Auftakt zu dieser Veranstaltung bildete ein Eingangsreferat in der Aula des Gymnasiums. Gastreferent war in diesem Jahr der Soziologe Maximilian Trommer vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Hannover. Das DZHW forscht seit den 1960er Jahren unter anderem im Bereich der Lebensverlaufsstudien mit den Schwerpunkten Hochschulzugang, Studienverlauf und Absolventenstudien. Anhand dieses reichen Erfahrungsschatzes konnte Herr Trommer dann auch aufzeigen, dass sich Bildung in dreifacher Hinsicht lohnt: Zum einen sinke das Risiko von Arbeitslosigkeit deutlich, je höher der Bildungsabschluss ist. Zweitens könne man anhand der Brutto-Lebensentgelte deutlich erkennen, dass Bildung sich auch finanziell rechnet. So würde im Schnitt ein/e Hochschulabsolvent/in im Laufe seines/ihres Lebens 2,4 Millionen Euro verdienen, doppelt so viel wie Menschen ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung (1,3 Mio. €). Und drittens sei festzustellen, dass auch die berufliche Zufriedenheit zunimmt, je höher der eigene Bildungsabschluss ist.
Abschließend hatte Herr Trommer für die Schülerinnen und Schüler noch einige Tipps parat. So stehe zu Beginn einer jeden Berufsorientierung immer die Frage nach der eigenen Persönlichkeit und den eigenen Interessen. „Kopf und Bauch“ und nicht etwa die Eltern müssten entscheiden, wohin der Weg führt, denn planbar, das zeige sich immer wieder, seien Karrieren ohnehin nicht.

Text und Fotos: Lars Fischer



 

Written by: Br 1 2019.02.15

 

 

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