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Gymnasium Munster - Aktuelles-Leser
Stargast war in diesem Jahr Armin Sengbusch, den einige schon vom Vorbereitungsworkshop kannten.
Als TatWortKriminalhauptkommissar zeigte er den Polizeianwärterinnen und –anwärtern an diesem Abend, wie erfahrene Slam-Meister sich der Herausforderung der Alltagsverbrechen stellen, indem er als traditionelles „Opferlamm“ in einem Dialog zwischen Gott und dessen größten Widersacher über Schuld und Schuldigkeit referierte.
 
Während die Mitarbeiter der Kriminaltechnischen Untersuchungs-Truppe des Bürgerhauses im Hintergrund eifrig agierten, führte Staatsanwalt Behrens, Vorjahressieger des City-Slams, charmant-lässig durch die angesetzten Verhandlungen.
 
Ordnungshüter Noah Jancke war der erste Starter unserer Schule. Er beanstandete in seinem anspruchsvollen Text nicht nur das Chaos im Allgemeinen, sondern auch die Konsumgesellschaft, die daraus erwächst, die Werbung, der wir verfallen, sowie die Blindheit gegenüber der Kunst.

Als Marie Tödter aus Bispingen das Wort ergriff, versuchte sie, Licht ins Dunkel des Verbrechens zu bringen, bevor der Gerichtshof die weitere Verhandlung in die Finalrunde verlagerte.
 
Der vierzehnjährige Corin Richter (Klasse 9) klagte nicht nur den Tatverdächtigen, sondern auch die neuen Medien an, allen voran jedoch das Publikum: „Denkt nach: Wir sind alle solche Schweine!“
 
Jünger als der jüngste Starter war nur das siebenjährige Ich, das Isabella Noll (Jg. 12) mit zum Tatort gebracht hatte – so kümmerte sie sich zunächst um kriminologische Fälle wie die Wasserbombenbefeuerung, illegalen Besitz von Bobby-Car-Führerscheinen und die Schlaglöcher des Lebens, bevor Joyce Awoussi (Jg. 11) ihren Wohnort zum Tatort erklärte und vorwurfsvoll Anklage gegen ihre Mitbürger*innen erhob, womit sie die Geschworenen mit Gänsehaut und öffenen Mündern in die Verhandlungspause entließ.
 
Nun versorgte das Bürgerhaus-Team die Gerichtsdiener, Beisitzenden und Schöffen mit schmackhaften Snacks und Getränken, während Joachim Kitzing, auch ehemaliger Schüler des Gymnasiums, an Klavier und Gitarre für musikalische Untermalung sorgte.
 
Den finalen Schlagabtausch, für den sich Leah Bolduan, Lena  Helms, Corin Richter und Joyce Awoussi durch das Urteil des Schöffengerichts qualifiziert hatten, leitete ebenfalls Armin Sengbusch ein, wobei er die Jungkommissare darauf hinwies, dass „ganz Normale“ Menschen, vor allem die, die gerne zwei Hände am Lenkrad haben – ganz besonders verdächtig seien.

Mit einem Hochgeschwindigkeitstext und „warmer Lyrik“ im Anschluss gab Armin Sengbusch einen breiten Einblick in sein methodisches Slam- und Ermittlungsrepertoire.

Kurzerhand holte er mit seinen „Worten wie Dauerregen“, die als „rauher Degen“ fungieren, holzbeinige Piraten auf die Bühne und machte Publikum sowie Mitslammer für einen Moment lang glauben, sie befänden sich auf einer Heavy-Metal-Veranstaltung, bevor er „im Wasser“ Gedankenblasen über verpassten Chancen und Zügen platzen ließ.
Corin Richter gab in der Finalrunde einen Text aus Armin Sengbuschs Workshop zum Besten.
 
Die Fahndung von Joyce Awoussi entführte das hohe Gericht in die Welt der Sucht – für erfahrene Polizeibeamten keine unbeschriebenes Blatt.
 
Nachdem die Spurensicherung auch die letzten Fingerabdrücke und Zahlenkombinationen ausgewertet hatte, stand das Schöffenurteil endlich fest: Die besten polizeilichen Fähigkeiten des Abends hatte Nachwuchsagent Corin Richter bewiesen – er nahm den schweren TatWort-Pokal mit nach Hause.
 
Gerichtsbeisitzer und Angeklagte haben an diesem Abend mindestens zwei Dinge gelernt: „Frei ist man, wenn man alles sagen kann…“ (Patrick Gerhardt) – unter der Voraussetzung, dass man vorher nachdenkt (Joyce Awoussi), und: „Dichten ist etwas für den, der lebt“! Daher freuen wir uns bereits jetzt auf weitere spannende Projekte rund um das Thema Slam Poetry in Munster und können wirklich stolz sein, so viele talentierte junge Künstlerinnen und Künstler unter uns zu wissen.
Die Schuld, folgerte der Teufel in Sengbuschs Text, liege letztlich doch bei jedem selbst – das gilt vor allem für diejenigen, die es nicht wagen, zuzuhören.
 
Wir gratulieren Corin ganz herzlich zu seinem tollen Erfolg!
 
Wer mehr über den Slam lesen möchte, findet einen vollständigen Bericht auf der Homepage des Munsteraner Bürgerhauses!
 
Text und Fotos: Kerstin Reibe

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