Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

Gymnasium Munster - Aktuelles-Leser

Ein Reisetagebuch

 

Unsere Reise begann 7:50 Uhr an der Schule, von wo wir gegen 8:00 Uhr mit guter Laune Iosgefahren sind. Gegen 11:00 Uhr sind wir in Bielefeld nach einer entspannten Fahrt angekommen. Nach einem nahrhaften Mittagessen sind wir zu der ersten Führung aufgebrochen. Die Altstadt-Führung begann beim Bielefelder Rathaus und von dort besuchten wir, in drei Gruppen aufgeteilt, eine Kirche in der Innenstadt. Mit mehreren Zwischenstationen erreichten wir die Sparrenburg. Dabei konnten wir viele Erfahrungen in der hügeligen Landschaft sammeln. Nach einer kurzen Pause wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe machte eine Kasemattentour, die andere Gruppe durfte den Turm begehen.


Innerhalb der Kasemattentour erhaschten wir einen Einblick in das Leben der Menschen des 17. Jahrhunderts und uns wurde die Kriegsführung der damaligen Zeit beschrieben. Während der Turmbegehung konnten wir in 30m Höhe einen schönen Ausblick über Bielefeld genießen. Nachdem wir in die Herberge zurückkamen bezogen wir unsere Zimmer, genossen ein gemeinschaftliches Abendessen und haben den Abend mit den letzten Sonnenstrahlen ausklingen lassen.

Nach der Altstadt- und Kasemattentour, war für den Dienstag eine Kanufahrt vorgesehen. Nach einem Frühstück (+Bildung eines Lunchpakets) nahmen wir zunächst unser 9-Euro-Ticket in Anspruch und fuhren per Bahn zum Hauptbahnhof Bielefeld, um von dort aus via Regionalbahn nach Herford zu fahren. Ein kurzer Marsch führte uns zur Werre, wo wir auf unsere Guides trafen. Alex, welcher den größten Teil der Einführung übernahm und uns sicher durch die Werre führen sollte, stand in direktem Kontrast zu Maurice. Laut, besserwisserisch und vor allem sehr von sich selbst überzeugt, sollte er das Schlusslicht der schwimmenden Karawane bilden. Nach Klärung letzter Details brachen wir auf.

Gegen 10:00 stieß die Flotte des 12. Jahrgangs zu Wasser, um die Ufer der Werre zu erobern. Der erste Teil der Reise verlief, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, erstaunlich gut. Das Wasser verhielt sich ruhig und die Sonne streichelte die Haut auf eine angenehme Art und Weise. Dann folgte die erste Pause. Der bisherige Verlauf wurde während dieser Phase, unter Verzehr der ersten Lunchpacket-Inhalte positiv hervorgehoben. Zu einem bestimmenden Faktor der zweiten Phase sollten der von Jonas Renken geleitete „Renken-Schreck“, der unter der Führung von Lennart Hoffmann stehende „Brummer“ und das „Saxer-Mobil“ von Merlin Saxer werden.

Die erste Krise spielte sich auf dem „Brummer“ ab. Nach etwas über 1,5 Stunden harter Ruderarbeit, war die Moral der anwesenden Männer tief unter das Flussbett gesunken. Streitigkeiten zwischen den Crewmitgliedern waren also vorprogrammiert. In Folge dessen fiel der „Brummer“ zurück ins hintere Feld. Doch auch das vordere Feld war nicht frei von Konflikten. Initialisiert vom „Renken-Schreck“ begann ein wilder Kampf mit dem „Saxer-Mobil“. Wasser wurde literweise in die Kanus geschaufelt und während des folgenden Zwischenstopps hatte die Sonne viel Trockenarbeit. Doch die Pause befriedete auch die Gemüter und ein Bootswechsel einzelner Beteiligter trug ebenfalls dazu bei. Kleinere, verbale Schläge waren das Einzige diesbezüglich auf dem Rest der Fahrt. Nach ungefähr 6.5 Stunden wurden die Kanus das letzte Mal aus dem Wasser gezogen und nach einer kurzen Reinigungsaktion trat der gesamte Jahrgang per ÖPNV die Rückreise, Richtung Jugendherberge an. Die körperliche Anstrengung sorgte für Flexibilität am Abend anstelle weiterer Aktivitäten. Manche entschieden sich für eine Tour in die Stadt, manche auch für das Abendessen der Herberge. Gemeinsames Werwolfspielen rundete den Abend ab.

Mittwoch sind wir nach einem ausgewogenen Frühstück und mit einem schmackhaften Lunch-Paket im Gepäck in den Tag gestartet. In drei Gruppen haben wir uns auf den Weg zum Kletterpark gemacht, auf dem wir schon den ein oder anderen Höhenmeter hinter uns lassen mussten. Nach fachlicher Einweisung machte sich eine Armada gut aussehender Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter auf in die Baumwipfel (siehe Bild). Wir sind gemeinsam durch Höhen und Tiefen geklettert und es flossen Blut, Schweiß und Tränen, wobei viele, mit Hilfe, über sich hinauswuchsen. 

Unsere Mittagspause verbrachten wir im Heimat-Tierpark Olderdissen und haben, umgeben von ebenso müden Tieren wie wir, uns unser schmackhaftes Lunch-Paket zu Gemüte geführt. Man munkelt, im Café des Tierparks habe es die besten Süßkartoffelpommes gegeben, die so manch einer in seinem Leben schnabuliert haben soll. Als wir uns alle beim Bären-Gehege gesammelt hatten, mussten wir feststellen, dass sich unsere Gruppe im Hinblick auf die anstehende Wanderung durch den Teutoburger Wald, ähnlich wie damals in der Varusschlacht die Legionen der Römer, stark dezimiert hatte. Dennoch kämpften sich einige verbliebende Mutige hoch zur Hünenburg, wo uns ein atemberaubender Ausblick belohnte. Währenddessen zogen sich die Erschöpften auf E-Scootern zurück in unser Lager. Die Wanderer hingegen blieben mit Hilfe peppiger Lieder und eigenem Gesang stark und motiviert. Das Ganze wurde im botanischen Garten mit einem blumigen Abschluss gekrönt. 

Nicht ganz so blumig verlief jedoch unser Grillfest der Jugendherberge… 

Hätten wir das gewusst, hätten wir mehr bei den Süßkartoffelpommes im Tierpark zugeschlagen. 

Allerdings nahm der Abend ein ruhiges und gemütliches Ende in gewohnt und geselliger Gemeinschaft bei Volleyball- sowie Fußballspielen und anschließend der ein oder anderen Runde Werwolf.

Der erste Programmpunkt am Donnerstag war nach dem Frühstück in der Jugendherberge das Historische Museum Bielefeld. In die drei Seminarfachkurse aufgeteilt fanden zeitlich versetzt ab 10:00 Uhr Führungen statt. Der thematische Fokus lag auf den Auswirkungen der Industrialisierung in Bielefeld, insbesondere beim Spinnprozess von Leinen. Höhepunkt war die Demonstration eines automatischen Webstuhls – zum besseren Verständnis der damaligen Arbeitsbedingungen in den Fabriken.

Direkt im Anschluss ist eine Gruppe von ca. 40 Leuten in die LaserZone gefahren, um dort LaserTag zu spielen. Die übrigen Personen haben ihre Zeit genutzt, um Bielefeld individuell zu erkunden oder sich von den Strapazen der vorherigen Tage zu regenerieren. 

Beim LaserTag gab es sechs Runden, welche jeweils zehn Minuten gedauert haben. Obwohl eigentlich als geschlossene Gruppe gespielt wurde, haben zwischendurch Mitarbeiter der LaserZone die eigentlich ausgeglichenen Teams komplett zerstört. 

Am Ende war die Erschöpfung vielen anzusehen, wodurch das Interesse an einem anschließenden Besuch der Kunsthalle entsprechend gering ausfiel. 

Denjenigen, die es zur Kunsthalle schafften bot sich Großartiges: Das Thema Wasser wurde in all seinen Formen und Farben ausgeleuchtet. Nach einem gut gestalteten Informationsfilm konnte man der Thematik Wasser (woher kommt es? – wohin geht es?– was bedeutet es für uns und den Planeten?) in verschiedenen Kunstwerken und (Video-)Installationen nachspüren. Für kreative Köpfe gab es zudem die Möglichkeit, selbst künstlerisch tätig zu werden und kleine Kunstwerke zum Thema Wasser zu erstellen. 

Der Abend stand für Freizeit zur Verfügung und wurde mit einem gemeinsamen Gruppenbild beendet.

Nachdem das Frühstück einverleibt war, Koffer gestopft und die Zimmer kontrolliert wurden, waren wir unerwartet pünktlich fertig, um die letzten Minuten in Bielefeld zu genießen und die letzten Tage Revue passieren zu lassen. Schon fast motiviert standen wir, oder zumindest die meisten, um kurz nach 9 Uhr morgens geschniegelt und gestriegelt vor der Jugendherberge bereit, unsere geliebte Heimat wiederzusehen.  Nach dem obligatorischen letzten Schnappschuss, auf dem die Gesichter der Schülerinnen und Schüler nur so vor Aufbruchsstimmung und Tatendrang trieften, geleiteten uns unser geliebter Busfahrer Richard und sein Kollege Mario sicher nach Hause. Nachdem der 1 ½-stündige und bitter nötige Schlaf im Bus von einer 30-minütigen Pause unterbrochen wurde, wurde auch das letzte Hindernis, der Stau, mit einem kleinen, aber klugen Umweg überwunden. Froh nach fast 5 Tagen unsere sehnsüchtig vermisste Schule wieder erblicken zu dürfen, stürmten wir in die Arme unserer Geliebten. 

Doch was nehmen wir, abgesehen von einem massiven Schlafmangel, von dieser wundervollen Fahrt mit? Entgegen unseren Erwartungen und Herr Kochs Anspielungen mussten wir feststellen: Bielefeld existiert. Die atemberaubende Natur, die kleinen Racker im Tierpark und das heitere Abendprogramm kreierten eine Atmosphäre, die uns als Jahrgang schnell und nachhaltig zusammenschweißte.

_____________________________________________________________

Zurück

© 2022 Gymnasium Munster | Webdesign von webdesign24.biz