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Gymnasium Munster - Aktuelles-Leser

Debatte über auswärtige Politik

Sarah Pagung

Der russische Krieg gegen die Ukraine beschäftigt uns alle, seine Folgen können wir unmittelbar erfahren. So besuchen mittlerweile wöchentlich mehr ukrainische Kinder und Jugendliche auch das Gymnasium Munster.
Gleichzeitig wachsen die Sorgen, dass der Krieg eskaliert. Da ist es ein Glück, wenn jemand dabei hilft, die aktuellen Ereignisse einzuordnen und zu erklären.

Genau das gelang am 29.04. Sarah Pagung, die den Politikkursen des 12. Jahrgangs und der 10c mit ihrer Expertise in insgesamt drei Veranstaltungen jeweils 90 Minuten Rede und Antwort stand. Pagung arbeitet für die „Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik“ (DGAP). Die DGAP wurde in den 1950er Jahren als überparteiliche Denkfabrik gegründet und berät als solche unter anderem die Regierung und Wirtschaftsvertreter:innen in Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik. Pagung ist in der DGAP Expertin für „russische Einflussnahme im Ausland“.

Nach einem kenntnisreichen Vortrag über die Geschichte und die Hintergründe des Konflikts hatten die Schüler:innen Gelegenheit, ihre Fragen zum Krieg in der Ukraine zu stellen und mit Pagung ins Gespräch zu kommen. Zentral waren dabei ein ums andere Mal mögliche Folgen des Krieges für Deutschland und Szenarien für dessen weiteren Verlauf. Wie sehr die Schüler:innen dieses Thema bewegt, zeigte sich an teilweise emotionalen Beiträgen. Eine Schülerin berichtete, dass ihre Familie Freunde und Verwandte in Russland und der Ukraine habe und der Krieg nun einen Keil in diese Familie und den Freundeskreis treibe.

Eine kontroverse Debatte unter den teilnehmenden Schüler:innen entwickelte sich vor allem bei der Frage, ob die Bundesrepublik schwere Waffen in die Ukraine liefern solle. Dabei befinde man sich – so die Sicherheitsexpertin – in einer klassischen Dilemmasituation. Auf der einen Seite stehe die Befürchtung, den Krieg durch Lieferung schwerer Waffen noch weiter zu eskalieren. Auf der anderen Seite könne man durch ebendiese Lieferungen aber auch dazu beitragen, weitere Kriegsverbrechen wie die von Mariupol und Butscha zu verhindern.

Text und Fotos: L. Fischer

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