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Gymnasium Munster - Aktuelles-Leser

Von Beethoven bis Beatles, das Beste aus 250 Jahren! So war das Winterkonzert in diesem Jahr überschrieben, und während am Freitagabend im Fernsehen krampfhaft nach einem Lied für Israel gesucht wurde, hatten die Schüler des Gymnasiums Munster längst ihre Songs gefunden, die sie an diesem Abend präsentieren wollten.

Die erste halbe Stunde war instrumental geprägt. Eric Behm eröffnete den Abend mit Beethovens Sonatine in F-Dur, deren zwei Sätze er schwungvoll und beinahe fehlerfrei auf dem Flügel darbot. Fenja Crone übernahm im Anschluss den Flügel, blieb bei Beethoven und brachte Für Elise zu Gehör, das natürlich alle kannten, aber vielleicht nicht in seiner abwechslungsreichen Gänze allen vertraut war. Ihre jüngere Schwester Martje verstärkte sie danach bei einem kurzen und prägnanten Stück für vier Hände von Anton Diabelli, durch das sie Seite an Seite mit Bravour marschierten. Dann hieß es schon „Roll over Beethoven“, denn das nächste Trio, bestehend aus Zoe Busch und Johanna Haalck an der Querflöte sowie Marie Hartig am Klavier, interpretierte Let It Be, und man merkte gleich, dass Beethoven und die Beatles nicht umsonst oft in einer Reihe stehen.

Entgegen der Ankündigung auf dem Konzertplakat war der Abend glücklicherweise nach den Beatles nicht schon vorbei, denn Laura Hauptfleisch dekonstruierte die Hymne schwuler Subkultur der 70er Jahre, Y.M.C.A. von den Village People, in einer eigenwilligen, instrumentalen Version am Flügel, und man merkte dem Publikum an, dass es nicht gewohnt war, bei diesem Song still zu sitzen. Mit einem weiteren geläufigen Hit in ungewohntem Gewand ging es weiter: Super Trouper von Abba, von Katharina Bendler und Leonie Hagel am Saxofon sowie Laura Hauptfleisch am Flügel ganz neu interpretiert. Den letzten Song der ersten Hälfte bestritt Berit Weisenberg, die ihre berückend zarte Version der Hymne Sunday, Bloody Sunday der irischen Rockband U2 ihrem Vater und allen anderen U2-Fans widmete.

Während der halbstündigen Pause hatte das Publikum Gelegenheit, Getränke, Kuchen und Muffins am Stand der Schülerfirma zu erstehen, sich auszutauschen oder Eric Behms Pausenmusik zu lauschen.

In kleinen Schritten ging es in der zweiten Hälfte des Konzertes weiter durch die 80er. Zunächst präsentierten die Musikkurse der Qualifikationsstufe ihre Arbeitsergebnisse. Felix Barckhan reüssierte mit einer gesanglich tadellosen Adaption von Take on Me der norwegischen Superstars A-ha, und obwohl er die schwierigen Höhen dieses Songs so gut gemeistert hatte, traute er sich bei dem zweiten Song, I Still Haven’t Found What I’m Looking For, wiederum von U2, nicht aus der Deckung heraus. Merle von der Heide und Leonie Voß unterstützten ihn dabei an Gitarre und Bass und Torben Riebesell, hielt zuverlässig den Beat und feierte seine erfolgreiche Premiere am Schlagzeug. Der zahlenmäßig größere Musikkurs des elften Jahrgangs wagte sich an Gangsta’s Paradise von Coolio - cool, textsicher und abwechslungsreich abgeliefert. Nele Storbeck überzeugte zudem mit ihrer, dem Song angemessenen verhaltenen Version des Klassikers Talkin' 'Bout A Revolution von Tracy Chapman. Manchmal braucht es eben nur eine Gitarre und eine schöne Stimme um Zuhörer einzufangen - like a whisper.

Vor dem Finale hielt der Abend noch zwei musikalische Schwergewichte bereit: Zum einen Johanna Hampel und Dennis Dünschel, die bei ihrem berührenden Vortrag von When You Say Nothing At All durch ihren perfekten Harmoniegesang und professionelles Auftreten bestachen, zum anderen Maike Behnke, die, einmal mehr unterstützt von Laura Hauptfleisch am Flügel, mit Stay von Rihanna das Publikum verzauberte.

Viele der Solisten kamen zum Finale noch einmal auf der Bühne zusammen und intonierten gemeinsam mit den begeisterten und singfreudigen Gästen Always Look On The Bright Side Of Life. Ein perfekter Abschluss eines unterhaltsamen Musikabends.

Lehrer hatten bei dem Konzert übrigens so gut wie nichts zu sagen. Die gesamte Organisation, Vorbereitung, Dekoration, Technik und Probenplanung  hatten Schüler übernommen, und die Schulleiterin Silke Meyer war sichtlich beeindruckt von der strukturierten, disziplinierten und effektiven Arbeit ihrer Schüler auf allen Ebenen. Ihr Vertrauensvorschuss war mit diesem Abend belohnt worden, sodass Schüler als auch Gäste sich schon auf das nächste Schülerkonzert, das diesen Namen auch verdient, freuen können.

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